Welpenalarm – Teil IV                                                                           10. Feb. 2004

a_Ches_Tweety_776Eigentlich wollte ich etwas Neues über die Freundschaft von Chester und unserem Wellensittich „Tweety“ berichten, aber die beiden machen dabei irgendwie keine Fortschritte. Um ehrlich zu sein, ist es mir auch ganz recht. Es wäre doch irgendwie ein ungleiches Paar. Obwohl sie manchmal minutenlang voreinander sitzen und sich gegenseitig beobachten. Ich weiß wirklich nicht, wer von Ihnen dabei mehr Angst hat.

 

Unser Chester ist mittlerweile 4 Monate alt. Die Zeit vergeht wie im Flug.

Die Wach- bzw. Schlafphasen haben sich inzwischen auch verändert. Chester ist jetzt in so etwas wie einer „Trotzphase“.

Nach dem Motto „Mutti, ich will nicht schlafen“ versucht er den Pflicht-Ruhepausen zu entkommen. In den meisten Fällen dauert es allerdings nur wenige Minuten, bis er dann doch in seinem Kennel eingeschlafen ist. Aber man ( Hund ) muss ja schließlich alles versuchen.

Andererseits ist er froh seinen Kennel zu haben. Immer öfter zieht er sich auch freiwillig darin zurück, wenn er seine Ruhe haben will.


 

Stubenrein ist Chester ja nun schon seit der 13. Woche, aber die Art wie er sich gemeldet hat, war nicht so ganz unproblematisch. Er kratzte dann wie verrückt an der fast neuen Eingangstür. Einerseits musste man ihn ja dafür loben, andererseits lief es mir bei diesem Kratzgeräusch immer eiskalt den Rücken herunter, wenn ich an den Preis der Tür dachte.

Es musste also eine andere Lösung gefunden werden. Während eines Telefongesprächs mit Caren ( Ihr erinnert euch, “Lucky Borders” ) kamen wir auf dieses Thema zu sprechen. Caren meinte spontan, wir sollten es doch einmal mit einer Glocke versuchen. Gesagt getan. Ab in den nächsten Zoofachhandel und eine Papageienglocke gekauft.

GlockeEs ist ja allgemein bekannt, dass Border Collies intelligente Hunde sind, aber mit so etwas hat von uns keiner gerechnet. Es dauerte nicht einmal 2 Stunden, da hatte Chester schon begriffen wofür die Glocke da war. Natürlich machte er sich anfangs einen Spaß daraus, uns auch einmal etwas vorzuläuten, aber von da an kratzte er nicht mehr an unsere Tür. Es ist ein wesentlich angenehmeres Geräusch, Läuten statt Kratzen.