Urlaub auf der „Frijte“ Oktober 2005

Teil 1 „Die Abfahrt“

Endlich war es wieder so weit – ein Jahr warten auf unseren Bootsurlaub war vorbei. Schließlich hatten wir das Boot schon vor gut einem Jahr gechartert. Man weiß ja nie, von diesem Typ Schiff hat die Charterfirma nur ein Exemplar.

Ab 14°° Uhr konnten wir die „Frijte“ in Nord-Holland übernehmen, folglich war an diesem Samstag früh aufstehen Pflicht, da wir noch unseren Wagen packen mussten.

7°° Uhr aufstehen, etwas verkürzte Runde mit „Breezy“ und „Chester“, frühstücken und dann kam meine „Lieblingsbeschäftigung“ – Auto beladen.

Man glaubt ja nicht, was 6 Personen und 2 Border Collies in einem Bootsurlaub so alles benötigen. (Oder was man glaubt, so alles zu benötigen).

Das Kofferpacken übernimmt immer meine Frau Irene, darum hatte ich keine Ahnung was mich erwartete.

Anfangs war ich ja noch erstaunt, wie wenig Gepäck da bei uns im Hausflur stand. Gut gelaunt verstaute ich die zwei Koffer und die Reisetasche im Wagen, immer begleitet von unseren beiden BC`s. Ich hatte alle Zeit der Welt mit den Beiden noch auf unserer Wiese zu spielen, bis mich Irenes Mahnung, ich solle doch den „Rest“ auch noch verstauen, jäh aus meinen Träumen riss.

Im Hausflur angekommen, sah ich dann den „Rest“.

 

Geschätzt – 3m³Gepäck. LOSER_-2

 

Hundefutter, Näpfe, Bettwäsche, Gummistiefel, Proviant, Hundespielzeug, Decken usw. usw…

Um es kurz zu machen, um 10°° Uhr war die Abfahrt geplant –

11³° Uhr war es dann tatsächlich soweit – und zwar mit 3 Autos.

Wagen 1: Irene, Breezy, Chester und ich ( inkl. 3,5 m³ Gepäck)

Wagen 2: Kathrin und Mario (Unsere älteste Tochter mit Freund)

Wagen 3: Carolin und Martin ( Unsere zweite Tochter mit Freund)

Ab ging es dann in Richtung holländisches Friesland. Irgendwie hatte ich aber die ganze Zeit über das Gefühl etwas vergessen zu haben.

Nach ca. 3 Stunden Kolonnenfahrt ohne Zwischenfälle sind wir endlich in unserem Zielhafen angekommen.

Erst einmal mit den beiden Hunden Gassi gehen. Da hatten wir auch schon die Bescherung –

Wo sind die Hundeleinen??? Na ja, das war es was wir vergessen hatten.

Gott sei dank hatte Irene noch unsere zwei neu erworbenen Geschirre mit kurzen Leinen im „Hundekoffer“.

Anschließend ab zur Anmeldung, die Formalitäten erledigen.

Endlich der erste Blick auf unser Schiff. – Ein Traum!! – Wir kannten zwar die Maße vorher, doch so riesig haben wir uns es doch nicht vorgestellt.

Frijte

Die „Frijte“ – 12 m lang, 4 m breit und 5,75 m hoch.

Obwohl ich im Besitz aller Bootsführerscheine bin, wurde mir doch ein wenig mulmig, denn so einen „Riesen“ hab ich bis jetzt noch nicht gefahren.

Nachdem wir unser Gepäck an Bord verstaut hatten, ließen wir Breezy und Chester dann erst einmal das Boot inspizieren.

Ein wenig nervös liefen die Beiden von einer Ecke in die andere an Deck und schnüffelten was das Zeug hielt.Ches_Bree_unter_3307

 

 

 

 

 

 

 

Unter Deck mussten wir sie dann doch tragen, die Treppe war ein wenig zu steil für die Beiden.

Endlich war es soweit: Probefahrt mit Käpt’n „Sytze“.

Mit einer unheimlichen Ruhe erklärte er uns das ganze Schiff und wir probten anschließend mehrere An- und Ablegemanöver.

Wieder zurück im Hafen entschlossen wir uns aufgrund der inzwischen weit fortgeschrittenen Zeit, die Nacht im Heimathafen der „Frijte“ zu verbringen und erst am nächsten morgen aufzubrechen.

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Breezy und Chester hatten sich in der Zwischenzeit ihre Plätze ausgesucht und schliefen tief und fest.

 

 

Weiter geht’s in Kürze im Teil 2:

„Logbuch Nr. 1 der „Frijte“ 1. Oktober 2005″