Welpenalarm – Teil I

Nun war es endlich soweit. Freitag, der 28.11.2003 14°° Uhr in Barsinghausen. Nichts und niemand hätte uns jetzt noch aufhalten können. Für uns gab es nur noch eins, Chester einpacken und ab nach Hause.

Na ganz so schnell ging es nicht. Der ganze Papierkram musste vorher noch erledigt werden. Dann noch der Abschied: Caren, Andreas, Erika und Friedhelm auf der einen Seite – Chester auf der Anderen. „Stunden“ später ließ ich den Wagen an und langsam ging die Fahrt los in Richtung Dorsten.

Aber da war da noch ein weinender Chester. Dieses Weinen ging durch Mark und Bein. Was tun? Zurück fahren? Nein!!!! Dann plötzlich auf der Autobahnauffahrt – Ruhe – absolute Ruhe!! Ich hatte das Gefühl da genoss einer den „Rausch der Geschwindigkeit“. (Eben ein Junge und ein Opel Astra)

Von den restlichen 220 km Autobahn gibt es dann nichts mehr zu berichten.

Zu Hause angekommen ließen wir unseren Chester stolz in die extra für Welpen umgebaute Wohnung. An diesem Abend passierte nichts mehr, das Ganze war wohl zu viel an einem Tag. Also ab mit ihm in seinen Kennel, jede Menge Spielzeug mit rein und warten. Es dauerte nicht lange, da schlief unser Chester selig und zufrieden. Allerdings hatte ich den Eindruck, kurz vor dem Einschlafen war da ein Grinsen in seinem Gesicht, nachdem er einen Blick durch die umgebaute Wohnung warf. (Mehr dazu in den nächsten News )

Jetzt kam die erste Nacht. Einer musste also Wache schieben, sollte der Kleine sich mal melden. Da ich ja als „Besitzer“ in den Papieren stehe, hatte ich das Privileg der „ersten Nacht“. Außerdem machen einem echten Mann ja auch ein paar Nächte ohne Schlaf nichts aus. (Dachte ich)

Bier kalt, „Krieg der Sterne“ eingeschaltet und die Nacht durchhalten, lautete das Motto.

Der Hund hielt durch – ich nicht!

Irgendwann am frühen Morgen wurde ich dann durch den Duft von frischem Kaffee, dem Duft frischer Brötchen und dem fürchterlichen Lärm allergutgelaunten menschlichen und tierischen Familienmitglieder geweckt. (Dazu dann auch noch diese Blamage)

Na ja, etwas hat es dann doch gebracht. Die Erkenntnis: Unser Chester schläft die Nacht durch. Wir brauchen keine Nachtwache mehr. Ein Babyphone tut es auch.

An diesem Morgen bekamen wir ausführlichen Anschauungsunterricht in Sachen – welpengerechte Wohnung. Kursleiter: Chester

Mehr dazu dann in den nächsten News – Erscheinungsdatum: Welpenabhängig.

Keine Zeit mehr – Der Hund ruft!!

 

a_freiw_Kennel Auf_Ruecken
Freiwillig  geht unser Chester in seinen Kennel Aber schlafen kann er überall und in jeder Lage