Welpenalarm – Teil II

So, jetzt haben wir unseren Chester seit 3 Wochen bei uns. Eines gleich vorweg: Langeweile ist seitdem ein Fremdwort. Bei uns ist jetzt immer etwas los.

„Positiver Stress“ –  ohne Ende.

Was mir am Anfang die meisten „Probleme“ bereitete, war diese ständige gute Laune von unserem Chester. (Zu jeder Tageszeit).

Als „eingefleischter Morgenmuffel“ musste ich plötzlich am frühen Morgen:Spielen, Lachen, Sprechen und nach draußen gehen.

An alle „Morgenmuffel“: Das geht!!! (Auch wenn es erst schwer fällt) Belohnt wird man dafür ja reichlich – durch den Hund, versteht sich.

Wollte ich früher nach der Arbeit Ruhe und Entspannung – nicht mehr nötig – kaum geht die Haustür auf, werde ich begrüßt, als hätten wir uns eine Ewigkeit nicht mehr gesehen. Ein Blick in diese erwartungsvollen, freudigen Augen lässt den Stress des gesamten Tages sofort vergessen.

Vergessen ist auch die Zeit, in der man nach der Arbeit erst einmal die Füße hochlegt um ein wenig zu „dösen“. Aus „dösen“ wurde „düsen“ und zwar mit dem Hund über den Acker.

Das Schöne daran, es macht auch noch Spaß, ganz zu Schweigen von der Gesundheit. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal so viel Sauerstoff getankt habe. Ich kann sogar nachts wieder schlafen!!!

Auch die Knochen werden langsam wieder beweglich.

Schuhe schnüren – ohne Hilfsstuhl – ist wieder möglich!!!

Das hört sich doch alles gut an, oder?

Ist es auch, aber wem erzähle ich das. Wer einen Hund hat, kennt sich da mit Sicherheit aus.

Auch unser Tagesablauf hat sich komplett geändert, aber wie ich meine, nur POSITIV.

Natürlich passiert da auch hin und wieder mal ein Missgeschick, aber da muss man halt durch. (Der Hund ist immer schuldlos)


 

So bekomme ich jetzt wenigstens bald eine neue Lederjacke, die Ausgehschuhe waren auch schon lange überfällig und neue Tapeten für den Flur hatten wir sowieso schon lange ausgesucht.

( Ob das alles immer so stimmt??)

329_Chaos                   021_Teppich